Über uns

Die Horizon Therapeutics GmbH richtet ihren Fokus auf die wichtigsten Bedürfnisse von Menschen, die an seltenen, Autoimmun- und schweren Entzündungskrankheiten leiden. Unser Portfolio und unsere Pipeline sind maßgeschneidert: Mit wissenschaftlichen Fachkenntnissen und Mut bieten wir Patienten klinisch relevante Therapien. Wir sind davon überzeugt, dass Wissenschaft und Mitgefühl zusammen Leben verändern können. Weitere Informationen über Horizon.

Unsere Wissenschaft

Wir gehen die Forschung und Entwicklung (F&E) anders an. Mit umfassender Forschungserfahrung entwickeln und realisieren wir F&E-Programme mit enormen Auswirkungen für unterversorgte Patienten, die kaum oder keine Behandlungsoptionen haben.

Soziale Verantwortung des Unternehmens

Wir gehen über Grenzen hinaus, um die weltweiten Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten, zu stärken. Von der Förderung eines besseren Lernumfelds in Schulen bis hin zur Unterstützung einer nachhaltigen Zukunft ist unser bahnbrechendes Engagement für zielgerichtete Wohltätigkeit Teil des Wesenskerns unseres Unternehmens. Weitere Informationen.

Therapeutische Schwerpunkte

Unser Bestreben, Menschen mit seltenen, Autoimmun- und schweren Entzündungskrankheiten zu unterstützen, gründet auf unserer starken und einfachen Philosophie, für hilfsbedürftige Patienten und Gemeinschaften einen Unterschied zu machen. Weitere Informationen über unsere therapeutischen Schwerpunkte finden Sie im Folgenden.

Eine Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) ist eine seltene entzündliche Autoimmunkrankheit des zentralen Nervensystems, charakterisiert durch immunvermittelte Schäden an Sehnerv, Rückenmark und Stammhirn. 41 % der Patienten berichten von einer anfänglichen Fehldiagnose einer multiplen Sklerose (MS);1 NMOSD ist jedoch eine eigenständige Krankheit, die schwerer ist als MS und die mit erheblichen, kumulativen und oft permanenten Behinderungen, darunter Blindheit und Lähmung, in Zusammenhang steht.2 Die weltweite Prävalenz wird auf 0,5–4/100.000 geschätzt3,4 und bei den meisten Patienten (60–80 %) liegen Antikörper gegen Aquaporin-4 (AQP4) vor. Anti-AQP4-Autoantikörper werden von Plasmablasten und Plasmazellen produziert. Diese B-Zellen-Populationen spielen eine zentrale Rolle bei der NMOSD-Pathogenese, und ein großer Teil dieser Zellen exprimiert CD19. Man geht davon aus, dass durch die Depletion dieser CD19+-B-Zellen ein wichtiger Faktor beseitigt wird, der zur Entzündung, Läsionsbildung und zu Astrozytenschäden beiträgt.

 

Mit der Krankheit assoziierte Symptome umfassen: Verlust des Sehvermögens, Lähmung, Gefühlsverlust, Blasen- und Darmfunktionsstörungen, Nervenschmerzen und Atemversagen können Ausprägungen der Krankheit sein.1 Bei Frauen ist die Inzidenz zehnmal höher als bei Männern und Menschen afrikanischer und asiatischer Abstammung sind häufiger betroffen.5,6

 

Literaturhinweise:

 

  1. Beekman J, et al. Neuromyelitis optica spectrum disorder: patient experience and quality of life. Neurol Neuroimmunol Neuroinflamm. 2019;6(4):e580.
  2. Siegel Rare Neuroimmune Association (SRNA). Neuromyelitis optica spectrum disorder. Wearesrna.org. Letzter Zugriff am 9. März 2020. https://wearesrna.org/living-with-myelitis/disease-information/neuromyelitis-optica-spectrum-disorder/.
  3. Etemadifar M, et al. Epidemiology of neuromyelitis optica in the world: a systematic review and meta-analysis. Mult Scler Int. 2015;2015:174720.
  4. Mori M, et al. Worldwide prevalence of neuromyelitis optica spectrum disorders. Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry. 2018;89:555-556.
  5. Wingerchuk DM. Neuromyelitis optica: effect of gender. J Neurol Sci. 2009;286(1-2):18-23
  6. Flanagan EP, et al. Epidemiology of aquaporin-4 autoimmunity and neuromyelitis optica spectrum. Ann Neurol. 2016;79(5):775-783.

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